Wie entsteht eigentlich meine Musik?
Ein Blick hinter die Kulissen von SCHATTENSAITEN


Musik ist für mich schon immer weit mehr gewesen als eine bloße Begleitung bewegter Bilder. Sie ist Emotion, Leidenschaft und auch eine ganz eigene Sprache. Sie kann berühren, Spannung erzeugen oder uns mit wenigen Tönen eine ordentliche Gänsehaut verpassen.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Musik, experimentiere mit Klängen und versuche, unseren Produktionen „Die Geisterakten“, „Die Dämonenjäger“ und „ALLEIN – Gegen jede Regel“ auch musikalisch eine ganz eigene Identität zu verleihen.

Mit meinem kommenden Album „SCHATTENSAITEN – Volume I“, das am 4. Dezember 2026 erscheint, erfülle ich mir einen persönlichen Wunsch: ausgewählte Musikstücke aus unseren Produktionen auf einem gemeinsamen Soundtrack zu veröffentlichen.

Aber wie entsteht diese Musik eigentlich? Und welche Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz?

Meine Musik ist ein
ziemlich bunter Werkzeugkasten

Ich liebe es, mit Klängen zu experimentieren und daraus etwas Eigenes entstehen zu lassen.

Die Gitarren spiele ich zu 100 % selbst ein. Darüber hinaus arbeite ich bei der musikalischen Untermalung unserer Episoden mit eigenen Kompositionen, selbst gestalteten Sounds und einer Vielzahl professioneller Klangbibliotheken. 

Über die Jahre habe ich einiges in hochwertige Sound- und Klangbibliotheken investiert, unter anderem von OcularSounds, Soundbox, SINGULARITY und vielen anderen. Damit kann ich Klänge verändern, miteinander kombinieren und völlig eigene Klangwelten erschaffen.

Manchmal braucht es dafür gar keine große Melodie. Ein tiefes Dröhnen, eine ungewöhnliche Klangfläche oder ein kaum wahrnehmbares Geräusch können bereits ausreichen, um die Atmosphäre einer Situation musikalisch perfekt zu beschreiben.

Und dann wären da natürlich noch die Chöre! ❤️ Ich liebe sie einfach!

Hier nutze ich mit unübersehbarer Begeisterung CHOOIR von Hans Zimmer. Ich liebe diese gewaltigen, manchmal fast überirdischen Chorklänge einfach! Und mal ganz ehrlich: Einen eigenen Chor habe ich leider nicht im Wohnzimmer stehen.

Und ja, auch KI gehört dazu!

Ein wichtiger Bestandteil meiner musikalischen Arbeit ist inzwischen auch SUNO, eine KI-basierte Musikplattform. Aber wie genau setze ich sie eigentlich ein?

Es beginnt meistens alles ganz einfach: Ich greife zu meiner E-Gitarre und spiele eine Melodie oder ein grobes musikalisches Motiv ein. Manchmal auch einfach nur kurz in Apple Garageband als simple Piano-Spur, damit ich sie nicht vergesse. Anschließend ergänze ich die Idee beispielsweise mit den Chören von CHOOIR. So entsteht nach und nach eine erste musikalische Grundlage, aus der sich die weitere Richtung entwickeln kann.

Diese Elemente und ersten Ideen kombiniere ich miteinander und lade sie anschließend bei SUNO hoch. Dort kann ich meine musikalische Idee weiterentwickeln und erweitern lassen.

Vielleicht fehlen noch kraftvolle Schlagzeugrhythmen, düstere Streicher, ein bedrohlicher Herzschlag oder eine ganz bestimmte Atmosphäre. Genau hier eröffnet mir die KI musikalische Möglichkeiten, die ich mit meinen bisherigen Werkzeugen allein kaum ausschöpfen könnte. Aus einer einfachen Gitarrenmelodie und einem Chor kann so nach und nach ein vielschichtiges, orchestrales Musikstück entstehen.

Und genau das fasziniert mich daran! Ich kann mit musikalischen Ideen experimentieren, unterschiedliche Richtungen ausprobieren und Klangwelten erschaffen, die ich mit meinen eigenen Mitteln allein eher nicht umsetzen könnte.

Die musikalische Grundlage stammt dabei von mir. SUNO hilft mir, diese Ideen weiterzuentwickeln und klanglich auszubauen.

Auch leichte, aber intensive Gesangsstimmen können dabei mithilfe der KI entstehen. Wenn ihr also in einem meiner Stücke Gesang hört, bedeutet das nicht automatisch, dass eine echte Sängerin oder ein echter Sänger im Studio gestanden hat. Auch daraus mache ich kein Geheimnis. Bereits am 20. August 2026 habe ich in meinem Video „Das Geheimnis meiner Musik“ gezeigt, wie ich damit arbeite und welche Werkzeuge dabei zum Einsatz kommen.

Natürlich funktioniert auch hier nicht alles auf Anhieb. Ich experimentiere, probiere unterschiedliche Ansätze aus, verwerfe sehr viele Ergebnisse und entwickle Ideen weiter. Manchmal passt es einfach sofort, manchmal braucht es unzählige Versuche, bis ich mit einem Ergebnis wirklich zufrieden bin. Und manchmal ist es auch einfach besser, die Gitarre in der Ecke stehen zu lassen … Nicht an jedem Tage küsst einen die Muse. In solchen Momenten widme ich mich dann eher der Untermalung der eigentlichen Untersuchung. Gerade beim atmosphärischen Sounddesign arbeite ich sehr viel mit eigenen Kreationen, Instrumenten und professionellen Klangbibliotheken.

Für mich ist SUNO deshalb kein Ersatz für meine eigene Kreativität, sondern eine spannende Erweiterung meiner musikalischen Möglichkeiten.

Unsere Geschichten passieren.

Da unsere Untersuchungen keinem Drehbuch oder Drehplan folgen, wissen wir vorher nicht, was uns bei einer Ermittlung erwartet, welche Situationen entstehen oder welche Ereignisse uns möglicherweise überraschen. Erst im späteren Schnitt und der Auswertung entsteht aus dem tatsächlich aufgezeichneten Material eine fertige Episode. Und genau hier kommt die musikalische Gestaltung ins Spiel.

Sie soll die vorhandene Atmosphäre aufgreifen, Emotionen unterstreichen und das Erlebte auf einer klanglichen Ebene begleiten, sodass ihr als Zuschauer das Gefühl habt ihr wärt mit uns zusammen an diesem Ort gewesen.

Die Musik bestimmt also nicht, was passiert. Sie begleitet das, was passiert ist. Dieser dokumentarische Grundgedanke ist mir bei unserer Arbeit besonders wichtig.

Warum mir SCHATTENSAITEN
so viel bedeutet

Mit „SCHATTENSAITEN“ veröffentliche ich Musik, die mich und unsere Produktionen über viele Jahre begleitet hat. Viele dieser Stücke sind mit ganz persönlichen Erinnerungen verbunden. Mit besonderen Untersuchungen, außergewöhnlichen Begegnungen und Momenten, bei denen ich selbst heute immer noch Gänsehaut bekomme.

Wenn ich diese Musik höre, habe ich sofort wieder ganz bestimmte Bilder und Erlebnisse vor Augen.

SCHATTENSAITEN ist für mich deshalb nicht einfach nur eine Sammlung von Musikstücken, sondern ein sehr persönlicher musikalischer Rückblick auf viele Jahre voller außergewöhnlicher Erlebnisse.

Unabhängig davon, welche Werkzeuge ich bei der Entstehung verwendet habe: In der Auswahl und Gestaltung der Stücke und darin, wie sie unsere Produktionen musikalisch prägen, steckt sehr viel von mir selbst.  Meine Ideen, meine musikalischen Vorlieben, meine Erinnerungen und vor allem meine Leidenschaft für das, was ich tue.

Was am Ende für mich zählt,
ist die Emotion

Ich weiß, dass der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Musik unterschiedlich betrachtet wird. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Mir geht es mit diesem Beitrag nicht darum, jemanden von KI-Musik zu überzeugen oder eine Grundsatzdiskussion darüber zu führen. Ich möchte euch einfach einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen meiner Arbeit ermöglichen.

Ich werde auch weiterhin experimentieren, Neues ausprobieren und versuchen, meine musikalischen Vorstellungen umzusetzen. Mit echter E-Gitarre, digitalen Instrumenten, professionellen Klangbibliotheken, leider keinem Chor im Wohnzimmer, Künstlicher Intelligenz und ganz viel Leidenschaft.

Denn eines hat sich für mich trotz aller technischen Entwicklungen nicht verändert:

Musik soll etwas in uns auslösen. Sie soll berühren, bewegen, verstören oder uns für einen Moment in eine andere Welt entführen. Und genau dafür mache ich sie.

Danke, dass ihr mich und unsere Produktionen auf diesem Weg begleitet! 

Euer Daniel

SCHATTENSAITEN – Volume I

Musik aus „Die Geisterakten“, „Die Dämonenjäger“ und „ALLEIN – Gegen jede Regel“.

Veröffentlichung: 4. Dezember 2026

Jetzt vorbestellbar:

Das Album erscheint außerdem auf Apple Music und Spotify.