FAQ

Nein, es gibt keine Drehbücher. Wozu auch? Unser Projekt ist – auch wenn die Episoden bei Amazon zu sehen sind – keine Serie im eigentlichen Sinn. Wir begleiten mit den Kameras unsere Erlebnisse und dokumentieren diese. Das was vor Ort passiert, das passiert. Und wenn nichts passiert, dann ist das auch nicht weiter schlimm … dann dauert es halt mal eben was länger bis die nächste Episode herauskommt 🙂 Das ist es eben was das Projekt ausmacht.

Wir versuchen die gesammelten Ergebnisse so „neutral“ wie möglich stehen zu lassen. Es kommt nur sehr selten vor, dass wir Ergebnisse in einer Stellungnahme bewerten. Wir überlassen diese Bewertung gerne dem Zuschauern selbst. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er den Ergebnissen glauben möchte oder nicht. Fakt ist, laut aktuellem Stand der Wissenschaft gibt es KEINE anerkannten Beweise für die Existenz paranormaler Phänomene.

Das ist tatsächlich immer etwas unterschiedlich. Wir haben hier verschiedene „feste“ Spendenprojekte und ergänzen diese auch immer mal wieder. Oftmals bekommen wir auch von unseren Zuschauern Vorschläge für neue Spendenprojekte. Eine Übersicht über unsere bisherigen Projekte findest Du hier: http://geisterakten.de/spenden/

Nein, hinter den Geisterakten steckt weder eine Produktionsfirma, noch eine Werbeagentur, noch ein TV-Sender. Bei dem Projekt „Die Geisterakten“ handelt es sich um ein privates Non-Profit-Projekt. Es gibt leider immer wieder selbsternannte Experten die gerne dieses Gerücht in die Welt setzen und zwanghaft versuchen einen Zusammenhang zwischen Daniels Selbstständigkeit und dem Hobbyprojekt „Die Geisterakten“ herzustellen.

Die Kinect benutzt eine RGB-Kamera mit speziellem Tiefensensor und einen Infrarotlichtprojektor mit monochromen CMOS-Sensor, der alles als Punkte in einer 3D-Umgebung angeordnet „sieht“. Diese Infrarotpunkte ermöglichen es der Kamera, Tiefe und Details wie ein Sonar zu „sehen“. Die dazugehörige Software kann Menschen erkennen, indem sie Körperteile, Gelenke und Bewegungen unterscheidet. Wenn auf dem Bildschirm ein personenförmiges Objekt angezeigt wird, das Si mit bloßem Auge nicht zu sehen ist, dann gibt es etwas, das das im Infrarotbereich erkannt wird.

Wie wir ja immer wieder in unseren Episoden betonen, ist die Software der Kinect so programmiert , dass Sie in jeder Struktur versucht eine menschliche Gestalt zu sehen. Unserer Meinung nach ist das einfach zu schwammig. Zudem unterscheiden sich die Darstellungsarten merklich. Manchmal sieht man nur das typische Skelett aus Linien und Punkten, manchmal wird ein Umriss generiert wie bei der Episode „Haus am See“ zu sehen war … hier wurde recht deutlich ein Umriss in die zerstörte Tapete hinzugerechnet … wobei letzteres auch an den unterschiedlichen Versionen unser Kinect liegt. Wir haben eine Version für den mobilen Einsatz und eine Version die mit festem Stromanschluss arbeitet. So spannend die Aufnahmen der Kinect auch immer sind … man sollte hier immer skeptisch bleiben.

Ein HOBBY …
Da wir alle „Die Geisterakten“ „nur“ als Hobby betreiben, werden die Episoden immer etwas unregelmäßig veröffentlicht. Wir sind alle beruflich SEHR eingebunden und kommen kaum noch hinterher 🙂Besonders Daniel durch seine Selbstständigkeit. Wir versuchen aber alle 4-8 Wochen eine neue Episode online zu bringen! In jeder Episode stecken mehrere hundert Stunden Arbeit. Jede Kameraperspektive, jede Tonspur und jedes Foto muss sorgfältig ausgewertet werden damit wir nichts übersehen oder überhören. Da kommt schon einiges zusammen … Vom Videoschnitt mal ganz abgesehen. Es gibt Sequenzen die zwar nur 10 Minuten lang sind, uns aber allein in der Auswertung stundenlang beschäftigen.

NICHT jeder Schuss ein Treffer …
Wir haben schon viele Untersuchungen an sehr spannenden und außergewöhnlichen Locations hinter uns an denen aber einfach nichts passiert ist. Wir bereiten das gesamte Equipment vor, fahren durch ganz Deutschland, verbringen eine ganze Nacht an einem Untersuchungsort, fahren wieder zurück, setzen uns Stunden um Stunden an die Auswertung … und dann ist nichts zu hören und nichts zu sehen. Passiert! Immer wieder. Es ist dann natürlich Traurig, aber man kann es nicht erzwingen. Wir sagen immer: „es passiert was passiert“ … und eben DAS macht es aber auch so authentisch. Und da wir keinem finanziellen Erfolgsdruck unterliegen – eben weil es „nur“ ein Hobby ist – gehört das auch dazu … es MUSS nicht immer etwas passieren 😉 Ganz ehrlich, es wäre auch etwas unrealistisch wenn jedes mal die Post abgeht oder? So kommt es, dass einige nicht veröffentlichte Episoden auf einer Backup-Festplatte im Schrank verschwinden …

PrivatLEBEN …
Und natürlich haben wir alle auch noch ein Privatleben das neben all dem auch nicht zu kurz kommen darf 😉

Ja, das kannst Du. Allerdings belaufen sich die reinen Materialkosten auf gut 800 €. Es macht leider keinen Sinn Geld durch die Verwendung von günstigeren Effektgeräte einzusparen. Steve Huff, der Erfinder des Portals, hat viel Zeit und Geld investiert um die Komponenten zusammen zustellen. Wir haben zu dem Thema eine eigene Sonderfolge gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=qpNYehhd3c8

Eine detaillierte Bauanleitung findest Du hier: http://huffparanormal.com/my-tools/the-portal/

Das Portal funktioniert nicht allein sondern benötigt immer ein zusätzliches Gerät wie beispielsweise die Spirit-Box. Man kann mit dem Portal auch Software wie SCD-1 oder Vocibus, oder Apps wie Echovox nutzen. Im Prinzip wird nur einweißes Rauschen als eingehendes Audiosignal benötigt. Dieses weiße Rauschen wird durch ein Effektgerät geleitet (Noise Dezimeter II) welches störende Geräusche wieder rausfiltert. Über einen Regler an der Seite können wir bestimmen wie stark das Rauschen reduziert werden soll. Das nun etwas reduzierte Signal wird jetzt in ein weiteres Effektgerät geleitet (Trinity T2-Reverbeffekt). Hier können wir mit verschiedenen Revere-Methoden arbeiten … hier muss man immer etwas experimentieren. Laut Steve Huff – dem Erfinder des Portals – wird hier unser eigentliches Audio-Rohmaterial zu den Stimmen „umgeformt“. Wir haben zu dem Thema eine eigene Sonderfolge gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=qpNYehhd3c8

Wenn im Betrieb befindliche Akkus und Batterien schlagartig an Spannung einbüßen, kann dies auf eine sich manifestierende paranormale Erscheinung hindeuten. Es gab schon viele paranormale Untersuchungen bei denen plötzlich die Akkus aller technischen Geräte versagten.

Als Orb bezeichnet man die Fotografie eines leuchtendem Partikels. Im esoterischen Kontext wird hier als Erklärung gerne die Anwesenheit von Geistwesen, oder den Seelen Verstorbener vorgebracht. Vielmehr entstehen Orbfotografien jedoch meist in staubigen Umgebungen, oder wenn feine Wasserpartikel in der Luft vorhanden sind, und diese mit Blitzlicht fotografiert werden.

Eine kalte Stelle lässt sich direkt durch körperliche Wahrnehmung erfahren, oder aber mit einem geeignetem Messinstrument. In unserem Fall einem Laser-Infrarot-Thermometer. In der Theorie der Geisterjagd entsteht ein Temperatursturz dadurch dass sich manifestierende Geistwesen Energie aus der Umgebungsluft abziehen, und diese dadurch merklich kälter wird. Es gibt Berichte in welchem selbst im Sommer der Atem vor dem Mund gesehen worden sein soll. Beim Auftreten kalter Stellen sollte man den Raum auf offene Fenster, Zugluft (Ritzen in Fenstern und Türen) sowie weitere Zuleitungen wie zum Beispiel Öffnungen für Kamin, Ofen oder Klimaanlagen untersuchen, um mögliche Fehlerquellen auszuschließen.

EVP steht für „Electronic Voice Phänomenon“, zu deutsch „Tonbandstimmen“. Dabei handelt es sich um Aufnahmen von Stimmen und Geräuschen, die nicht akustisch mit dem menschlichen Ohr zu hören sind. Sie sind erst beim Abhören der Aufnahmen zu erkennen. Diese Stimmen sind nicht von Personen oder Tieren, die bei solch einer Aufnahme anwesend sind. Zudem entstehen die Stimmen nicht durch Radio oder andere Funkwellen. Der Begriff „Tonbandstimmen“ geht auf den schwedischen Kunstmaler und Opernsänger Friedrich Jürgenson zurück, der 1959 mit seinem Tonbandgerät Aufnahmen von Vogelstimmen anfertigte. Nach mehrmaligem Anhören der Bänder hörte er neben den Vögeln auch Stimmen, welche ihn persönlich ansprachen und Dinge sagten, von denen angeblich nur er selbst wissen konnte. Er widmete sich seit dieser Erfahrung völlig der Erforschung dieses Phänomens.

Unsere Digitalrecorder können sogenannte EVPs einfangen. Dabei handelt es sich um Stimmen die während der eigentlichen Aufnahme nicht zu hören sind. Erst bei der Wiedergabe der Aufnahme ist dieses Phänomen hörbar.

Die Kamera filtert das für uns sichtbare Licht heraus und verstärkt das Licht in den Ultraviolet- und Infrarot-Bereichen.

Das K2 EMF Meter ist ein beliebtes und einfach zu bedienendes Gerät, um Spitzen in der elektromagnetischen Energie zu erkennen. Ein plötzlicher Ausschlag der Multifarben kann auf eine Aktivität oder einen Kommunikationsversuch von Geistern hindeuten. Nach einer ersten Basismessung und dem ausschließen möglicher Störquellen, beginnen wir mit der eigentlichen Untersuchung wobei wir auf Werte achten, die von unserem Basismesswert abweichen. Es ist eine kurze Spitze, ein plötzliches Ausschlagen auf das wir achten müssen. Oftmals entstehen solche elektromagnetischen Felder sehr plötzlich und bewegen sich sogar. Dieses Phänomen ist nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht erklärbar.

Die Ovilus greift auf eine Wortdatenbank und ein verknüpftes MP3-Audio-Archiv von mehr als 10.000 Worten zu.  Leider sind alle Worte nur in Englisch und Spanisch hinterlegt.

Die Ovilus wandelt Umweltmesswerte in Worte um. Damit werden Worte und phonetischen Antworten auf Ihre Fragen formuliert. Theorien besagen, dass Geister in der Lage sind, unsere Umwelt zu verändern, wie elektronische Frequenzen, Temperaturen, Magnetfelder usw. Die Ovilus IV nutzt dies durch die Verwendung dieser Frequenzen, um eine Antwort von einer vorgegebenen Wortdatenbank von mehr als 10.000 Worten zu wählen. Die Idee dahinter ist, dass eine übernatürliche Energie in der Lage ist, die Umgebung in der Weise zu beeinflussen, dass sie die Ovilus nutzt um zu kommunizieren.

Die Spiritbox ist im Prinzip ein kleines Pocketradio das Radiofrequenzen innen halb von Millisekunden wechseln kann. Zwischen diesen einzelnen Frequenzintervallen befindet sich ein synthetisches hochfrequentes weißes Rauschen das als akustisches „Rohmaterial“ zum Bilden der Stimmen dient. Viele der Rückmeldungen sind nicht immer live während einer Untersuchung zu hören. Dieses Phänomen nennt sich „Electronic Voice Phenomenon“.

Weil Libby, und Tiere im allgemeinen in der Lage sind, Dinge um uns herum anders wahrzunehmen. In Episode 4 (Doppelmordhaus) ,6 (Villa der Schatten) und 10 (Die Klosterruine Rosenthal) sieht man besonders gut warum wir Libby dabei haben.

Ganz einfach: Weil wir nicht alle Rückmeldungen hören. Vor Ort hören wir nur Geräusche und nur vereinzelt Stimmen. Erst bei der Auswertung sind Wörter oder ganze Sätze hörbar. Dieses Phänomen nennt sich „electronic voice Phenomenon“.

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